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Seit 1988 leite ich Seminare mit dem Schwerpunkt Tod, Sterben, Trauer, Abschied nehmen. Dort arbeite ich mit trauernden Angehörigen und mit Menschen, die beruflich mit Sterbenden zu tun haben. Außerdem wende ich mich mit den Seminarangeboten an alle diejenigen, die sich mit ihrem eigenen Sterben befassen möchten. "Wer stirbt, bevor er stirbt, stirbt nicht, wenn er stirbt," sagt Nikolaus von der Flüe - wir leben erst wirklich unsere ganze Fülle, wenn wir uns auf den Fluß des Lebens mit Aufbruch und Neubeginn, mit Sterben und Weitergehen, einlassen können. Das kann jeder Mensch einüben - durch die Wege der Meditation und andere Methoden - ich biete den Weg des Zen an, außerdem unterstützende Methoden, die ich im Laufe meiner Arbeit mit der Kunst, mit der Kunsttherapie und mit Ritualen entwickelt habe.

Im folgenden finden Sie zwei Beispiele für Ausschreibungen zu meinen Seminaren.

Trauer-Seminar:

"Lauschen, betrachten, sprechen,
sammeln, gestalten, schreiben -
damit meine Trauer
einen Namen hat,
damit meine Trauer
eine Brücke ist,
auf der ich
weitergehen kann
in mein Leben
ohne dich."

(Gundula Schneidewind)

Wenn ein Mensch stirbt, der uns nahesteht, so hinterläßt sein Tod eine Lücke in unserem Leben, die mit allem Schmerz auch unterschiedliche, wechselnde, tiefe Gefühle in uns auslöst - Verzweiflung, Trauer, Wut, Schuldgefühle, Dankbarkeit, Liebe, Sehnsucht. "Der Tod ordnet alles neu", heißt es - wir sind gezwungen, uns neu zu ordnen, unsere Werte, Ziele, unseren Lebenssinn neu zu betrachten und zu befragen. Der Trauerprozeß braucht Zeit und Raum, Ausdruck und Austausch, einfühlsame Begleitung. Mit anderen gemeinsam können wir Wege finden, wir können lernen, mit Abschied, Trauer und Tod zu leben, lebendig zu bleiben in der Begegnung mit dem Tod, neu lebendig zu werden. Die Methoden dieses Seminars sind dabei Meditation, Gespräch und Malen. Wir arbeiten mit Musik, Texten, Gedichten und Symbolen, mit Leitfragen, die durch die Trauer führen können und mit verschiedenen Trauerritualen, die dabei hilfreich sind, auszudrücken, zu gestalten, zu verwandeln, was jetzt ist.

 
Seminar zur Begegnung mit dem eigenen Tod:

"Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten..."

(Hermann Hesse)

Tod und Heiterkeit - das scheint zunächst ein Widerspruch zu sein. Aber die gelöste Haltung dem Tod gegenüber ist eine zutiefst christliche Haltung. Glauben wir doch, daß unser Leben ein Weg auf Gott zu ist, und daß der Tod eine Erfahrung wie die von Angelus Silesius sein kann:

"Das Tröpflein wird das Meer,
wenn es ins Meer gekommen,
die Seele Gott,
wenn sie in Gott ist aufgenommen."

Auch Veränderungen in unserem Leben - Trennungen, Abschiede - könne wir lernen anzunehmen als "Sterben im Leben", offen für das Neue, das sich zeigen und entwickeln will.

Wir arbeiten mit dem Sammeln hilfreicher Bilder und Texte, mit Ritualen, wie z.B. einer Sterbemeditation, mit dem Malen Innerer Bilder und vor allem mit der gegenstandsfreien Meditation, dem "Sitzen in der Stille" in der Tradition des Zen.

Liste mit Literaturangaben zum Thema 'Trennung, Sterben, Tod' als PDF-Datei öffnen



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